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Otocinclus vittatus - REGAN, 1904

Foto: Ingo Seidel

Beschreibung und weitere Informationen

Der Längsstreifen-Ohrgitter-Harnischwels hat innerhalb seiner Gattung die größte Verbreitung. Fundorte sind aus dem Mato Grosso, dem Rio Paraguay, Amazonas-Zuflüssen in Peru und aus Bolivien bekannt. Die Tiere halten sich meistens in Gruppen in Bereichen mit starker Strömung auf. Sie leben zwischen den Pflanzen in den Stromschnellen, wo sie sich dank ihres Saugmauls problemlos bewegen können.
Die Art lässt sich äußerlich nicht von Otocinclus vestitus unterscheiden. Nur durch einen Vergleich der Zähne lassen sich die Arten zuordnen. O. vestitus hat sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer deutlich weniger Zähne.

Die Haltung im Aquarium macht keine Probleme, wenn das Wasser weich bis mittelhart und leicht sauer bis neutral ist. Wichtig ist, dass den Tieren beim Transport oder Fang nicht zu viel Stress zugemutet wird. Bei zu viel Stress besteht die Gefahr, dass sie eingehen.
Beim Einsetzen ins Aquarium gibt es zwei Möglichkeiten, entweder eine sehr lange Eingewöhnungzeit (> 2 Stunden), oder gar keine. Bei beiden Methoden sind die Verluste sehr viel geringer, als bei Normaler Eingewöhnung.
Die Temperatur im Aquarium darf von 24 bis 26 °C reichen.

Das Aquarium kann mit jeder Art von Bodengrund ausgestattet werden. Auf dunklem Bodengrund scheinen sich die Tiere besonders wohl zu fühlen.
Pflanzen werden nicht beschädigt und sollten zahlreich vorhanden sein. Beliebt sind vor allem großblättrige Pflanzen, wie z.B. Echinodorus-Arten. Wichtig sind auch Moorkienholzwurzeln, die einmal als Aufenthaltsort dienen und auch als Rückzugsmöglichkeit.

Diese Welse sind den ganzen Tag im Aquarium aktiv. Sie weiden Aufwuchs von Pflanzen und Einrichtungsgegenständen ab. Dieser Aufwuchs stellt ihre natürliche Nahrung dar, jedoch lassen sie sich auch sehr gut an Ersatzfutter gewöhnen. Gerne werden Futtertabletten, Flocken oder Granulat genommen. Auch Frostfutter und Gemüse wird gerne gefressen. Besonders beliebt sind Gurken, Erbsen, Spinat und Paprika.

Die Vergesellschaftung mit anderen, friedlichen Arten ist problemlos möglich.

Die Zucht dieser Art ist bereits mehrfach gelungen. Hilfreich ist eine Simulation der Regen- und Trockenzeit mit Temperaturschwankungen. Die Eier werden einzeln an Pflanzen, Einrichtungsgegenständen und sogar an den Aquarienscheiben abgesetzt. Die frisch geschlüpften Jungfische müssen zunächst mit feinster Nahrung angefüttert werden.

Autor: Jessica Lindner
Datum: 5/10/2004

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Weitere Informationen

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Süßwasser Fische


Deutscher Name:
Längsstreifen-Ohrgitterwels

Gruppe:
Welse

Verbreitung: Amazonas-Einzug

Temperatur: 24 - 27 Grad

pH-Wert: 6 - 7.5

Größe: 5 - 6 cm

Aquariengröße: 80 l

°GH: 0 - 15

Vermehrung: Haftlaicher

Synonym(e): 

Wasserregion:  mitte

Ernährungsweise: Allesfresser

Zucht: schwierig

Schwierigkeit: für erfahrene Aquarianer geeignet

 11716 Aufrufe seit dem 25.05.2004


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